Nutzungsbedingungen
Entwurf — keine Rechtsberatung. Vor Veröffentlichung durch Anwalt prüfen und Platzhalter <…> ausfüllen.
1. Geltungsbereich
Diese Nutzungsbedingungen regeln die Nutzung der Software „KEPwise“ (Flottenverwaltung für KEP-Dienstleister) durch das Kundenunternehmen und dessen Mitarbeiter. Anbieter: <Firma / Betreiber von KEPwise>, <Anschrift>. Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur bei ausdrücklicher schriftlicher Zustimmung.
2. Leistungsumfang
KEPwise wird als Web-Anwendung (SaaS) bereitgestellt: Fahrzeug- und Personalverwaltung, Tanken, Schadensdokumentation, Urlaubsplanung, Beanstandungen sowie optionale KI-Funktionen (z. B. Fotoanalyse von Schäden, Datenimport). KI-Ergebnisse sind Vorschläge und werden stets von einem Menschen bestätigt. Der Anbieter ist bemüht um hohe Verfügbarkeit, schuldet jedoch keine bestimmte Verfügbarkeitsquote, soweit nicht gesondert vereinbart.
3. Konten und Sicherheit
- Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln; Konten sind personengebunden.
- Die Aktivierung der Zwei-Faktor-Authentisierung (2FA) wird empfohlen.
- Der Kunde benennt einen Verantwortlichen (Owner) für die Rechteverwaltung.
- Missbrauchsverdacht ist dem Anbieter unverzüglich zu melden.
4. Pflichten des Kunden
- Keine rechtswidrigen Inhalte einstellen; nur Daten verarbeiten, zu deren Verarbeitung der Kunde berechtigt ist.
- Mitarbeiter über die Verarbeitung informieren (Art. 13 DSGVO); Datenschutzerklärung und AVV beachten.
- Keine Umgehung technischer Schutzmaßnahmen, keine automatisierten Massenzugriffe.
5. Datenschutz
Die Verarbeitung personenbezogener Daten richtet sich nach der Datenschutzerklärung und dem Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV). Es werden nur technisch notwendige Cookies eingesetzt.
6. Verfügbarkeit, Änderungen, Beendigung
Wartungsfenster werden nach Möglichkeit angekündigt. Der Anbieter kann die Software weiterentwickeln, soweit der Vertragszweck gewahrt bleibt. Bei Vertragsende werden Kundendaten gemäß Löschkonzept gelöscht bzw. auf Wunsch exportiert (gesetzliche Aufbewahrungsfristen bleiben unberührt).
7. Haftung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie nach dem Produkthaftungsgesetz. Bei einfacher Fahrlässigkeit nur für die Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. KI-Ausgaben sind Unterstützungsvorschläge; die fachliche Prüfung obliegt dem Nutzer.
8. Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist — soweit zulässig — <Sitz des Anbieters>. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam.